Zielgruppen-
analyse

Deine beste Zielgruppe in 3 Schritten

Zielgruppenanalyse
Quelle: Pixabay

Was ist eine Zielgruppe?

Toll wäre natürlich, wenn man ein Produkt für alle anbietet, aber das ist in der Regel nicht der Fall. Jeder Mensch ist individuell, hat andere Bedürfnisse und seinen eigenen Geschmack. Ist Dein Marketing zu allgemein, so besteht die Möglichkeit, dass sich niemand davon angesprochen fühlt und Deine Kampagnen keine Beachtung finden. Denn auch die beste Kampagne nützt nichts, wenn sie jemand sieht, der mit dem Produkt nichts anfangen kann. Deshalb solltest Du gleich mit deiner Zielgruppenanalyse starten.

 

Wie funktioniert eine Zielgruppenanalyse?

Deine Zielgruppe kannst Du definieren, in dem Du sie zu verschiedenen Merkmalen zuordnest. Beginnen kannst Du im ersten Schritt am einfachsten mit demografischen und sozioökonomischen Merkmalen, um eine Grundlage zu erhalten.

Auf diese Merkmale solltest Du achten:

  • Alter
  • Familienstand
  • Geschlecht
  • Haushaltsgröße
  • Wohnort
  • Bildungsstand
  • Beruf
  • Einkommen

Du musst nicht jedes Merkmal berücksichtigen, aber je mehr Merkmale Du in Deine Zielgruppenanalyse miteinbeziehst, desto klarer wird das Bild, das am Ende herauskommt.

Deine Zielgruppe könnte Beispielsweise aktuell so aussehen:

 

Ledige Studentinnen im Alter von 20 bis 30 Jahren, die in einer WG in einer Großstadt wohnen.

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Quelle: Unsplash

Nachdem Du nun eine relativ allgemeine Grundlage für Deine Zielgruppe hast, kannst Du Dich nun im zweiten Schritt mit individuellen Merkmalen, Interessen und Konsumgewohnheiten auseinandersetzten.

 

Dabei kannst Du Dich an diesen Fragen orientieren:

  • Was motiviert die Zielgruppe zum Kauf?
  • Was wird gekauft und über welche Kanäle?
  • Durch wen oder was wird die Kaufentscheidung beeinflusst?
  • Welche Wünsche hat die Zielgruppe?
  • Wann kauft sie?
  • Wie oft wird gekauft?
  • Hat die Zielgruppe Markenpräferenzen?
  • Wie Preissensibel ist sie?

Hast Du diese Fragen beantwortet, solltest Du mittlerweile ein gutes Bild deiner Zielgruppe haben. Da dieses aber ziemlich abstrakt ist kann es hilfreich sein, wenn Du Dir im dritten Schritt aus deinen Daten nun eine Persona zusammenstellst.

Eine Persona für eine nachhaltige, vegane und plastikfreie Kosmetiklinie könnte etwa so aussehen:

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Quelle: Unsplash

Lena, 25, Kunst-Studentin aus Berlin lebt in einer Mädels-WG, die sich für Nachhaltigkeit interessiert und auch in der Fridays-for-future Bewegung engagiert. Lena ist schon seit Jahren seit mehreren Jahren Vegetarierin und hat sich vor kurzem entschieden sich in Zukunft vegan zu ernähren.

Dieser Lifestyle bezieht sich nicht nur auf ihre Ernährung, sondern aufgrund ihrer Interessen im Bereich Nachhaltigkeit, möchte sie auch ihre Kosmetikprodukte auf vegan und Nachhaltig umstellen. Sie schaut wenig Fernsehen, auf Facebook ist sie zwar noch angemeldet, aber nicht mehr aktiv, Instagram hingegen nutz sie regelmäßig.

Dort wird ihr eine Instagram Werbeanzeige eingeblendet, der neuen nachhaltigen, veganen und zusätzlich sogar plastikfreien Kosmetikmarke, die Lenas Bedürfnissen genau entspricht und auch ihrem Budgetrahmen entspricht.

Nachdem Du nun Deine Zielgruppenanalyse durchgeführt hast, kannst Du diese auch gezielt in Deinen Kampagnen auf Facebook, Instagram, LinkedIn, Xing oder Youtube anwenden, je nachdem welche Plattform die richtige für Deine Zielgruppe ist. Ob du Deine Zielgruppe auch wirklich erreichst, kannst Du mit Social Media Montioring Tools überprüfen.

Quellen